Propriozeptiv wirkende Einlagen

Wirkungsweise

Die Sensomotorik und Osteopathie haben den gleichen Ansatz. Beide lehren den Körper und seine Fehlstatik zuerst von den Füßen her festzustellen.

Die Posthuraltherapie beschäftigt sich mit aufsteigenden Anzeichen. Es handelt sich hierbei, um ein aufsteigendes Problem in der Funktionskette, d.h. von den Füßen, nach oben hin fortsetzend.

Die Posthuraltherapie nutzt die physiologische Wirkung von Muskelspindelzellen und Golgizellen. Die individuell angefertigten My Balance Einlagen tonisieren (steigern) schwache Muskeln durch gezielte Reize auf die Muskelspindelzellen und entspannen hypertone Muskeln durch Aktivierung der Golgizellen.

Diese Nervenzellen registrieren jede Druckänderung der Fußsohle. Das zentrale Nervensystem verarbeitet diese Reize und erzeugt Muskelreaktionen, die sowohl positiv als auch negativ auf die Statik und auf die Dynamik wirken.

Behandlungsablauf

Nach der einegenden Untersuchung und unter Einbeziehung der Körperstatik und der Stellung des Kiefers wird ein Konzept zur Linderung und Beseitugung Ihrer Beschwerden erarbeitet. Mit Hilfe einer 3D Rückvermessung und einer Haltungsaufnahme (3-D Rückscan) wird die statische Belastung erkennbar und interpretiert. Mit der Balancemessung wird die Dynamik sichtbar und die Rückschlüsse werden daraus gezogen.

Die propriozeptiven- und Golginervenzellen in der Fußsohle werden durch Reizungen, die auf spezifische Muskel- oder Sehnenpunkte einwirken beeinflusst, die Körperhaltung wird positiv verändert.

Die My Balance Einlage bewirkt eine Udate Ihres Stütz- und des Halteapparats. Muskelgruppen werden dadurch harmonisiert und trainiert. In der Phase der Umstellung können muskelkaterähnliche Beschwerden auftreten, die jedoch ein Zeichen, für positive Veränderungen von Statik und Dynamik darstellen.

Die Behandlung ist nur dann erfolgreich, wenn die My Balance ständig getragen werden, also auch in Haus- und Sportschuhen. Bei modischem Schuhwerk sollte der Fuß ebenfalls frei beweglich bleiben. Der Absatz sollte nicht höher als 4cm sein.

Grundsätzlich ist eine erste Kontrolle nach 6 Wochen, später jeweils nach Fortschritt individuell zu vereinbaren. Diese Kontrollen dienen zur Korrektur der neuroelemente an der My Balance Einlage.

 

 

Das Besondere an der My Balance Einlage

Die Posthualtherapie verwendet zwei Methoden:

  • Die biomechanische und die neurologische Methode
  • Die Posthuraltherapie ist eine ganzheitliche Methode, bei der die Füße Basis sind.
  • Sie stimuliert die Fußmuskulatur und somit den ganzen Körper bis zu Kiefergelenk.
  • Rückfall in alte Bewegungs- und Haltungsmuster werden verhindert.
  • Sie löst etliche Verspannungen und aktiviert die Beweglichkeit des Körpers.
  • Die My Balance Einlage ist wesentlich dünner als herkömmliche orthopädische Einlagen.

Die Posthuraltherapeutische Vorgangsweise beinhaltet

  • Anamnese (Entstehung des Beschwerdebildes)
  • Untersuchnung von Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, Becken.
  • Beinlängendifferenz und Füße werden gemessen.
  • Im Stehen und in der Bewegung wird die Körperhaltung überprüft.
  • Mit dem 3D Wirbelssäulenscan´s wird einerhalten wir eine Darstellung Ihrer Rückenhaltung.
  • Ein Podoskop (Fußspiegel) macht die Fußsohle sichtbar. Der Posthuraltherapeut interpretiert das Fußbild und den 3D Wirbelssäulenscan.
  • Die Rezeptoren der Fußsohle werdne mit speziellen Applikatoren angesprochen und stimuliert.
  • Der Körper reagiert direkt über Muskelketten von den Füßen bis zum Kopf.
  • Die betroffene Person bemerkt sofort eine körperliche Veränderung.
  • Eine neurologisch wirkende Einlage wird zur Korrektur angefertigt und sollte täglich getragen werden.
  • Nach der Posthuraltherapeutischen Behandlung folgt oftmals noch eine osteopathische Behandlung, um akute Blokaden, Verspannungen, Verklebungen oder Distorsionen zu lösen und zu lindern.
  • Sofern bei der Untersuchung Mandibuläre oder Optometristische ( Visuelle) Probleme aufgedeckt werden, so wird eine Weiterempfehlung zum Zahnarzt oder Optometristen gegeben.

Das Besondere der MY Balance Einlage

  1. Die My Balance Einlage ist eine ganzheitliche Therapie, bei der die Füße die Basis sind.
  2. Sie stimuliert die Fußmuskulatur und somit den ganzen Körper bis zum Kiefergelenk.
  3. Sie löst etliche Verspannungen und aktiviert die Beweglichkeit des Körpers.
  4. Sie verhindert den Rückfall in alte Bewegungs- und Haltungsmuster.
  5. Sie ist wesentlich dünner als herkömmliche orthopädische Einlagen, kann daher in jedem Schuh getragen werden.

Die My Balance hilft bei

  • Fußbeschwerden, die durch eine abweichende Statik und Dynamik des Fußes entstanden sind
  • Beckenschiefstand
  • Beckentorsionen
  • Beinlängendifferenz
  • Bewegungseinschränkungen und Schmerzen im skelettalen System
  • Bandscheibenproblemen
  • Skoliosen und Kyphosen
  • Schulter- und HWS Verspannungen
  • Wachstumsstörungen des Fußskeletts
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Instabilität der Fußgelenke / Kniegelenke
  • Kniebeschwerden
  • Hallux Valgus
  • Schmerzen im Fuß
  • Fersenspron
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Zähneknirschen
  • Mortonsche Neuralgien
  • Plantarfasziitis
  • Sprunggelenksbeschwerden
  • Neuralgien

Unterstützende Behandlungen

Es ist sinnvoll das bei besonders hartnäckigen Beschwerden eine unterstützende osteopatische oder manuelle Behandlung zu empfehlen ist, um die Wirkung der My Balance Einlage zu ermöglichen oder zu verstärken. Verschiedene Methoden wie, Akkupunktur, Physiotherapie oder einem anderen Verfahren können auch dabei helfen.

In diesem Therapiekonzept werden die Osteopathie und die Versorgung mit propriozeptiven My Balance Einlagen miteinander verknüpft.

Therapieprinzip

Unsere Füße sind die Basis für unsere Haltung und Aufrichtung im Kampf gegen die Schwerkraft. Die Fußgewölbe werden durch Muskulatur und Bänder aufrecht gehalten. Erschlaffen diese, sinkt das Gewölbe ab.

In den darüber liegenden Gelenken (Knie, Hüfte) und der Wirbelsäule kann es, ähnlich einer Kettenreaktion, ebenfalls zu Veränderung kommen, weil der Körper versucht eine einigermaßen aufrechte Haltung beizubehalten. Das kann zum einen zu einer biomechanisch ungünstigen Belastung der Gelenke führen, was z.B. Kreuzschmerzen oder Kniebeschwerden verursachen kann. Zum anderen spiegelt sich diese Kettenreaktion in der betroffenen Muskulatur wider, meist in Form von Verspannungen oder ständig gleich gelagerten Muskelverletzungen.

Fehlstellungen der Füße können sich durch den gesamten Körper fortsetzen. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Fußfehlstellung mit Hilfe von Einlagen zu therapieren, um diese Kettenreaktion zu verhindern.

Aber auch der umgekehrte Fall ist möglich.

Zum Beispiel kann eine Blockade in einem der kleinen Beckengelenke (Iliosakralgelenk) oder der Lendenwirbelsäule den natürlichen Bewegungsablauf beim Gehen stören. Sehr oft muss dann der Fuß, als meist belastetes Glied in dieser Kette, diese verlorene Beweglichkeit ausgleichen. Daraus kann sich z.B. ein Senkfuss oder ein Hallux valgus (Abweichen der Großzehe) entwickeln.

Hier kann eine Versorgung mit Einlagen Beschwerden verursachen, weil dem Körper die Möglichkeit zur Kompensation genommen wird. In diesem Fall ist es notwendig, zuerst die Ursachen wie z.B. ein blockiertes Becken klassisch osteopathisch zu behandeln und bei einer weiteren Untersuchung wird über den Einsatz einer Einlage entschieden.

Unsere Geschäftszeiten

Hauptgeschäft Volkmarsen

Montag bis Freitag: 9:00 - 12:30 und 14:30 - 18:00 Uhr

Samstag:Geschlossen

info(at)schuhhaus-vieth.de

Für eine persönliche Fußanalyse und Beratung vereinbaren Sie bitte einen Termin!

Folgen Sie uns auf Facebook